{"id":2768,"date":"2017-08-09T15:06:00","date_gmt":"2017-08-09T14:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/de.intelligentlabs.org\/?p=2768"},"modified":"2025-07-09T16:12:56","modified_gmt":"2025-07-09T16:12:56","slug":"nahrungsergaenzungsmittel-mit-calcium-verhindern-osteoporose-nicht-und-erhoehen-das-herzinfarkt-risiko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eu.intelligentlabs.org\/de-de\/nahrungsergaenzungsmittel-mit-calcium-verhindern-osteoporose-nicht-und-erhoehen-das-herzinfarkt-risiko\/","title":{"rendered":"Nahrungserg\u00e4nzungsmittel mit Calcium nicht so Gesund, wie gedacht?"},"content":{"rendered":"\n<p>Vor etwa 30 &#8211; 40 Jahren begannen \u00c4rzte damit, ihren Patienten die regelm\u00e4\u00dfige Einnahme von Calcium-Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln zu empfehlen. Vielen \u00e4lteren M\u00e4nnern und insbesondere \u00e4lteren Frauen wurde dazu geraten, um dem altersbedingtem Knochenschwund entgegenzuwirken.<\/p>\n\n\n\n<p>Es schien logisch: Knochen bestehen zu 50% aus Proteinen und zu 50% aus Mineralstoffen. Calcium macht 64% dieses Mineralstoffgehalts aus und 99% des Calciums im K\u00f6rper landet in den Knochen und Z\u00e4hnen. Heute, 40 Jahre sp\u00e4ter, zeigen aktuellste Forschungen jedoch, dass eine erh\u00f6hte Calciumzufuhr allein, egal ob durch die Ern\u00e4hrung oder Nahrungserg\u00e4nzungsmittel, weder St\u00fcrze und Br\u00fcche bei \u00e4lteren Menschen verhindert<sup data-fn=\"52ce393b-f1c4-4068-a8a4-4565c0ef9296\" class=\"fn\"><a id=\"52ce393b-f1c4-4068-a8a4-4565c0ef9296-link\" href=\"#52ce393b-f1c4-4068-a8a4-4565c0ef9296\">1<\/a><\/sup> <sup data-fn=\"82a37b99-29eb-498c-b2a5-0761853e584e\" class=\"fn\"><a id=\"82a37b99-29eb-498c-b2a5-0761853e584e-link\" href=\"#82a37b99-29eb-498c-b2a5-0761853e584e\">2<\/a><\/sup>, noch den Knochenverlust aufh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich kann eine zu hohe Zufuhr an Calcium in Form von Nahrungserg\u00e4nzungmitteln Gesundheitsprobleme wie Nierensteine<sup data-fn=\"e5e4ba3b-e915-4711-9c75-7ff3afa16e72\" class=\"fn\"><a id=\"e5e4ba3b-e915-4711-9c75-7ff3afa16e72-link\" href=\"#e5e4ba3b-e915-4711-9c75-7ff3afa16e72\">3<\/a><\/sup>, Herzerkrankungen und einer Erh\u00f6hung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos zur Folge haben. So ergab beispielsweise eine im British Medical Journal ver\u00f6ffentlichte Studie an 24.000 M\u00e4nnern und Frauen, dass diejenigen, die Calcium-Nahrungserg\u00e4nzungsmittel nahmen, \u00fcber die 11-j\u00e4hrige Studiendauer ein um 139% h\u00f6heres Herzinfarktrisiko besa\u00dfen. Dahingegen wurde bei denjenigen, die Calcium lediglich mit der Nahrung aufnahmen, kein erh\u00f6htes Herzinfarktrisiko festgestellt.<sup data-fn=\"9f1d8df2-241c-4e9a-accb-1f5f99f5b48f\" class=\"fn\"><a id=\"9f1d8df2-241c-4e9a-accb-1f5f99f5b48f-link\" href=\"#9f1d8df2-241c-4e9a-accb-1f5f99f5b48f\">4<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Im British Medical Journal wurde zu diesem Thema ein weiterer Artikel ver\u00f6ffentlicht, f\u00fcr den die Ergebnisse mehrerer Studien mit insgesamt \u00fcber 12.000 Teilnehmern verglichen wurden. Die Studien zeigten, dass Teilnehmer, die Calcium-Erg\u00e4nzungsmittel nahmen ein um 31% erh\u00f6htes Herzinfarktrisiko, ein um 20% erh\u00f6htes Schlaganfallrisiko sowie ein um 9% erh\u00f6htes Risiko des Todes von allen Ursachen besa\u00dfen<sup data-fn=\"92f54126-9b5b-41a5-9f47-72979545e600\" class=\"fn\"><a id=\"92f54126-9b5b-41a5-9f47-72979545e600-link\" href=\"#92f54126-9b5b-41a5-9f47-72979545e600\">5<\/a><\/sup>. Eine weitere in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine ver\u00f6ffentlichte Studie fand heraus, dass eine Supplementierung mit mehr als 1000mg Calcium pro Tag ein um 20% erh\u00f6htes Risiko des Todes durch Herzerkrankungen zur Folge hatte<sup data-fn=\"072d54bb-5863-4513-b8bd-e96e52eeda52\" class=\"fn\"><a id=\"072d54bb-5863-4513-b8bd-e96e52eeda52-link\" href=\"#072d54bb-5863-4513-b8bd-e96e52eeda52\">6<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Statistiken sind gewiss ern\u00fcchternd, inbesondere unter Ber\u00fccksichtigung der Tatsache, dass diese Effekte von einem Nahrungserg\u00e4nzungsmittel verursacht werden k\u00f6nnen, das eigentlich gesundheitsf\u00f6rdernd sein sollte. Allerdings gibt es keinen Grund zur Panik. Die Studien ergeben nicht, dass eine ausreichende Calciumzufuhr durch eine ausgewogene Ern\u00e4hrung schlecht f\u00fcr uns ist. Wir brauchen Calcium! Zu Problemen kann es nur durch die &#8220;\u00dcberdosierung&#8221; von Calcium, d.h. die Einnahme von zus\u00e4tzlichem Calcium bei bereits ausreichender Versorgung des K\u00f6rpers durch Lebensmittel kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Calcium in Form von Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln zugef\u00fchrt wird, so hat dies zu einen rapiden Anstieg der Calciumkonzentration im Blut zu Folge, was dazu f\u00fchren kann, dass sich dieses Calcium in unseren Arterien ansammelt und diese &#8220;verkalkt&#8221;. Dieser Kalk verstopft die Arterien und behindert die Blutzirkulation und stoppt sie einigen F\u00e4llen sogar ganz. Die Aufnahme von Calcium aus Lebensmhitteln erfolgt dagegen viel langsamer und in viel geringeren Mengen. Dementsprechend tritt dieser negative Effekt in diesem Fall nicht auf<sup data-fn=\"713c8c6c-cee8-4b40-a0c9-54b690580ff7\" class=\"fn\"><a id=\"713c8c6c-cee8-4b40-a0c9-54b690580ff7-link\" href=\"#713c8c6c-cee8-4b40-a0c9-54b690580ff7\">7<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/www.intelligentlabs.org\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/calcium-supplements-don-t-prevent-osteoporosis-and-increase-heart-attack-risk-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/eu.intelligentlabs.org\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/calcium-supplements-don-t-prevent-osteoporosis-and-increase-heart-attack-risk-02-300x225.jpg\" alt=\"Calcium supplements don't work\" class=\"52781\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ein weiteres Problem ist, dass wir Calcium normalerweise isoliert einnehmen. Dadurch wird das nat\u00fcrliche Gleichgewicht zwischen Magnesium und Calcium in unserem K\u00f6rper gest\u00f6rt. Zu viel Calcium hemmt die Aufnahme von Magnesium und dies bringt viele Probleme mit sich. <strong><a href=\"https:\/\/de.intelligentlabs.org\/produkt\/magenhance-magnesium-complex\/\">Magnesium<\/a><\/strong> ist zum einen wichtig um Calcium vom Blut in unsere Knochen zu transportieren. Zudem ist Magnesium an der Produktion von Vitamin D beteiligt, welches sehr wichtig f\u00fcr die vollst\u00e4ndige Absorption von Calcium ist, sowie an der Produktion der Osteoblasten genannten Zellen, welche f\u00fcr die Knochenbildung verantwortlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine bekannte Nebenwirkung von Vitamin D-Mangel ist Rachitis, eine Erkrankung, die dazu f\u00fchrt, dass die Knochen von Kindern weich und schwach werden. Zus\u00e4tzlich dient Magnesium dazu, das Gleichgewicht von Calcitonin und dem Nebenschilddr\u00fcsenhormon aufrecht zu erhalten. Deren Aufgabe ist es, die Calciumkonzentration in unseren Knochen und Z\u00e4hnen zu regulieren. Dabei stimuliert Calcitonin Ablagerungen von Calcium in den Knochen aus dem Blut und Weichgewebe.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Nebenschilddr\u00fcsenhormon nimmt Calcium aus unseren Knochen auf und bringt es zur\u00fcck in unseren Blutkreislauf. Ohne eine ausreichende Versorgung mit Magnesium zur Regulierung dieser beiden Hormone kommt es zu einem \u00dcberschuss von Nebenschilddr\u00fcsenhormon und einem Mangel an Calcitonin. Dies hat zur Folge, dass die Knochen zu viel Calcium in den Blutkreislauf abgeben, sodass diese an Dichte und H\u00e4rte verlieren. Das Problem ist, dass 80% der Menschen selbst ohne eine gehemmte Absorption durch \u00fcbersch\u00fcssiges Calcium nicht gen\u00fcgend Magnesium bekommen. Tats\u00e4chlich nehmen wir im Durchschnitt nur etwa 68% der empfohlenen Tagesdosis Magnesium zu uns<sup data-fn=\"52468283-6b54-4429-a9b7-1e37e712e461\" class=\"fn\"><a id=\"52468283-6b54-4429-a9b7-1e37e712e461-link\" href=\"#52468283-6b54-4429-a9b7-1e37e712e461\">8<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Warum bekommen wir nicht genug Magnesium?<\/strong> <\/h2>\n\n\n\n<p>Leider wurde Magnesium aus unserem Salz und Wasser entfernt. Zudem hat die Entwicklung von Pflanzensorten mit gr\u00f6\u00dferem Ertrag dazu gef\u00fchrt, dass diese schneller wachsen und somit weniger Zeit im Boden verbringen und N\u00e4hrstoffe aufnehmen. So enth\u00e4lt selbst gesundes Gem\u00fcse aus dem Supermarkt heute deutlich weniger Magnesium als noch vor 30-40 Jahren<sup data-fn=\"ef1c2303-38b1-4608-91b6-0e1de81ad366\" class=\"fn\"><a id=\"ef1c2303-38b1-4608-91b6-0e1de81ad366-link\" href=\"#ef1c2303-38b1-4608-91b6-0e1de81ad366\">9<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass der st\u00e4ndige Stress der modernen Welt unter dem viele von uns leiden, dem K\u00f6rper Magnesium entzieht und unsere Verdauung beeintr\u00e4chtigt, sodass unsere F\u00e4higkeit Magnesium aufzunehmen zus\u00e4tzlich reduziert ist. Neben der geringeren Verf\u00fcgbarkeit von Magnesium wissen viele \u00c4rzte nicht um die Bedeutung von Magnesium f\u00fcr die Knochengesundheit. Tats\u00e4chlich glauben noch immer viele von ihnen, dass der Mensch mindestens doppelt so viel Calcium wie Magnesium zu sich nehmen sollte. Dieses 2:1-Verh\u00e4ltnis von Calcium zu Magnesium findet man heute auch bei vielen <strong><a href=\"https:\/\/de.intelligentlabs.org\/magnesium-der-ultimative-nahrungsergaenzungsmittel-guide\/\">Magnesium-Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln<\/a><\/strong>. Allerdings basiert dieser Glaube auf falschen Informationen. Der franz\u00f6sische Forscher Dr. Jean Durlach empfahl in einer Studie aus dem Jahr 1989 dieses Verh\u00e4ltnis von 2:1 als das Extrem, das niemals \u00fcberschritten werden sollte. Dies wurde jedoch missverstanden und gilt heute als &#8220;Norm&#8221;<sup data-fn=\"a2e9b67d-3947-4255-9918-44739a1f300e\" class=\"fn\"><a id=\"a2e9b67d-3947-4255-9918-44739a1f300e-link\" href=\"#a2e9b67d-3947-4255-9918-44739a1f300e\">10<\/a><\/sup>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Auf die richtige Dosierung kommt es an!<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>In Wirklichkeit sollten wir auf ein Verh\u00e4ltnis von 1:1 abzielen. Jedoch enth\u00e4lt die durchschnittliche Ern\u00e4hrung heutzutage viel mehr Calcium als Magnesium und wenn Sie dann noch zus\u00e4tzlichen Calcium nehmen, erreichen Sie schnell ein Verh\u00e4ltnis von 4:1 oder 5:1.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\udcac Hast du etwas auf dem Herzen? Teile deine Gedanken in den Kommentaren mit. Wir freuen uns, von interessierten Menschen wie dir zu h\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>\ud83d\udce9 Und wenn du schon hier bist, abonniere unseren Newsletter, um weitere interessante Informationen (und geheime Vorteile) zu erhalten!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"klaviyo-form-YcBxBq\"><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><strong>References:<\/strong><\/p>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes has-small-font-size\"><li id=\"52ce393b-f1c4-4068-a8a4-4565c0ef9296\">Tai V, Leung W, Grey A, Reid IR, Bolland MJ. Calcium intake and bone mineral density: systematic review and meta-analysis. BMJ. 2015 Sep 29;351:h4183 <a href=\"#52ce393b-f1c4-4068-a8a4-4565c0ef9296-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"82a37b99-29eb-498c-b2a5-0761853e584e\">Bolland MJ, Leung W, Tai V, Bastin S, Gamble GD, Grey A, Reid IR. Calcium intake and risk of fracture: systematic review. BMJ. 2015 Sep 29;351 <a href=\"#82a37b99-29eb-498c-b2a5-0761853e584e-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"e5e4ba3b-e915-4711-9c75-7ff3afa16e72\">Jackson RD, LaCroix AZ, Gass M, Wallace RB, Robbins J, Lewis CE, et al. Calcium plus vitamin D supplementation and the risk of fractures. N Engl J Med2006;354:669-83. <a href=\"#e5e4ba3b-e915-4711-9c75-7ff3afa16e72-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"9f1d8df2-241c-4e9a-accb-1f5f99f5b48f\">Kuanrong Li, Rudolf Kaaks, Jakob Linseisen, Sabine Rohrmann, Associations of dietary calcium intake and calcium supplementation with myocardial infarction and stroke risk and overall cardiovascular mortality in the Heidelberg cohort of the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition study, BMJ Volume 98, Issue 12 <a href=\"#9f1d8df2-241c-4e9a-accb-1f5f99f5b48f-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"92f54126-9b5b-41a5-9f47-72979545e600\">Bolland MJ, Avenell A, Baron JA, Grey A, Maclennan GS, Gamble GD, et al. Effect of calcium supplements on risk of myocardial infarction and cardiovascular events: meta-analysis. BMJ2010;341:c3691. <a href=\"#92f54126-9b5b-41a5-9f47-72979545e600-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"072d54bb-5863-4513-b8bd-e96e52eeda52\">Qian Xiao, PhD; Rachel A. Murphy, PhD; Denise K. Houston, PhD; et al, Dietary and Supplemental Calcium Intake and Cardiovascular Disease Mortality, JAMA Intern Med. 2013;173(8):639-646. <a href=\"#072d54bb-5863-4513-b8bd-e96e52eeda52-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 6 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"713c8c6c-cee8-4b40-a0c9-54b690580ff7\">Ian R Reid, Mark J Bolland, Calcium supplements: bad for the heart? BMJ, http:\/\/dx.doi.org\/10.1136\/heartjnl-2012-301904 <a href=\"#713c8c6c-cee8-4b40-a0c9-54b690580ff7-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 7 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"52468283-6b54-4429-a9b7-1e37e712e461\">Rude RK, Singer FR, Gruber HE. Skeletal and hormonal effects of magnesium deficiency. J Am Coll Nutr 2009;28:131\u201341 <a href=\"#52468283-6b54-4429-a9b7-1e37e712e461-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 8 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"ef1c2303-38b1-4608-91b6-0e1de81ad366\">Donald R. Davis, Declining Fruit and Vegetable Nutrient Composition: What Is the Evidence? HortScience February 2009 vol. 44 no. 1 15-19 <a href=\"#ef1c2303-38b1-4608-91b6-0e1de81ad366-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 9 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"a2e9b67d-3947-4255-9918-44739a1f300e\">Durlach J. Magnes Res. 1989 Sep;2(3):195-203. Recommended dietary amounts of magnesium: Mg RDA. <a href=\"#a2e9b67d-3947-4255-9918-44739a1f300e-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 10 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor etwa 30 &#8211; 40 Jahren begannen \u00c4rzte damit, ihren Patienten die regelm\u00e4\u00dfige Einnahme von Calcium-Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln zu empfehlen. 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